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Millionen Soldaten hatten im 1.Weltrieg für das Vaterland gekämpft, sie wollten eine Anerkennung für ihren Einsatz. Vergeblich wurde die Bitte an die damalige Reichsregierung gestellt, einen “Kriegs-Erinnerungsorden” zu stiften. Der Kyffhäuser-Bund ging im Auftrag der Landes-Krieger-Verbände eigene Wege, und es gelang, Generalfeldmarschall von Hindenburg als Unterstützer zu gewinnen. Der zuständige Reichsminister konnte daraufhin seine Zustimmung nicht mehr verweigern. 1921 wurde Anlässlich des 25. Jahrestages der Einweihung des Kyffhäuser-Denkmales die Stiftung einer Denkmünze aus Goldbronze für die Kriegsteilnehmer im Kriege 1914 bis 1918 beschlossen. 1922 wurden die Forderungen der Frontkämpfer zur Einführung des “Frontkämpfer-Abzeichens” (Schwerterauflage) erfüllt, sie wollten sich damit von der “Etappe” unterscheiden. Die Vergabe erfolgte an Inhaber der Kriegsdenkmünze, welche nachweislich im Kampf gegen den Feind gestanden hatten. Die teilweise anzutreffende Anbringung der Schwertspitzen nach unten, ein Hinweis auf den verlorenen Kampf, konnte an der dargestellten Spange eines Ostfronkämpfers mit Originalvernähung bestätigt werden. Die Denkmünze war noch nicht lange erhältlich, da wurde der Wunsch nach einer Miniaturausgabe laut, welche am Ordenskettchen getragen werden konnte. Nach Verhandlungen mit dem Künstler konnte diesem Wunsch entsprochen werden. Von diesen Stücken sind 2 verschiedene Modelle bekannt. Auf der Rückseite befindet sich einmal der Original -Hindenburg-Text: “Aufrecht und Stolz gehen wir aus dem Kampfe...” Das andere Modell Trägt den Text: “Aufrecht und Froh gehen wir ...” Auf Anregung des S.M.V.B. wurden zur Unterscheidung der Fronteinsätze Schlachtenspangen zur Kriegsdenkmünze geschaffen. Im “Sächsischen Militärvereinsblatt” Nr.7/1927 wurde der Beginn des Versandes der Spangen und der Besitz-Zeugnisse bekanntgegeben. Jedem Kämpfer war es erlaubt, 5 Schlachtenspangen zu tragen. Um Verwechslungen mit Spangen aus dem Krieg 1870/71 zu vermeiden, wurden die neuen Spangen aus Tombak, vergoldet, mit der Schrift schwarz, tiefgeprägt hergestellt. (Tombak: > 70%Cu, < 29%Zk, 1% andere Metalle) Die Denkmünze und die Schlachtenspangen wurden bis Anfang 1934 verliehen. Mit dem am 13.07.1934 gestifteten Kriegsehrenkreuz wurde die lange geforderte staatliche Anerkennung geschaffen. Diese Auszeichnung wurde an Kriegsteilnehmer, Frontkämpfer und Hinterbliebene ausgegeben. Die Kyffhäuser-Denkmünze und ihre Gefechtsspangen durften nicht mehr getragen werden, wurden aber bis zum Verbot des Reichskriegerbundes geduldet.
Die Kyffhäuser - Denkmünze
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